Griechenland – Ein Land, welches vielfältige Möglichkeiten bietet, wie man seinen Urlaub dort verbringt. Und auch während der Euro-Krise, braucht man keine Angst zu haben, sich als Deutscher “zu outen” – Ganz im Gegenteil. Ein Reisebericht.

Was schreibst Du denn jetzt?
Dies ist mein erster “Reiseartikel” auf dem Blog, wobei ich mir wirklich lange Gedanken darüber gemacht habe, ob es überhaupt zu mir und dem, was ich sonst so veröffentliche, passt. In der Gefahr, dass es einige garnicht interessiert, versuche ich mich trotzdem daran, denn im Leben gibt es mehr als HIV.
Ganz nebenbei: Reisen sind toll, denn sie können Erholung mit sich bringen, Kraft geben, bieten die Möglichkeit zur Kontaktknüpfung, die Entdeckung neuer Kulturen und können manchmal auch Vorurteile abbauen, aber dazu später mehr. In kleinen Abständen gibt es auch immer wieder Anschauungsmaterial – in Form von Bildern – für euch. Los geht´s!
Hoch hinauf, auf den Lykavittos
Mit 277 Metern ist der Berg Lykavittos, meinem Empfinden nach, der höchste Punkt Athens. Auf dem Gipfel hat man eine tolle Aussicht (sogar auf die Akropolis) und kann in einem schicken Café etwas trinken, speisen oder bei Sonnenschein ein Eis genießen.
Besonders cool war es, dass die Gastronomie dort oben so angelegt ist, dass man beim Essen einen Rundblick über ganz Athen hat. Zugegebenermaßen ist es sehr windig, aber bei Sonnenschein warm genug, um auch in leichter Bekleidung das Wetter und den Blick genießen zu können.
Und: Da hoch oben gibt es so viele Katzen, die überhaupt nicht menschenscheu sind, dass man garnicht mehr anders kann, als diese niedlichen und schmusigen Geschöpfe die ganze Zeit zu beobachten.
Die Akropolis
Vielleicht hatte ich einfach zu viele Erwartungen, aber von der Akropolis war ich leider etwas enttäuscht. Natürlich ist es ein tolles Bauwerk, welches wieder einen großen Teil Athens überragt, allerdings war dann nach einem Rundgang auch gut.
Es kann aber auch daran gelegen haben, dass ein großer Teil der Bauwerke wie Baustellen aussah, weil sie von Gerüsten und anderen unschönen Dingen umgeben waren. Nicht besonders vorteilhaft, um ein angenehmes Flair zu schaffen.
Trotzdem würde ich jedem empfehlen, die Akropolis zu besuchen, denn es ist schon ein ziemlich krasses Gefühl, dass es mitten in einer sonst modernen Stadt, so alte Bauten gibt. Ziemlich beeindruckend. Die folgenden Bilder sagen wahrscheinlich mehr aus.
Das Orakel von Delphi
Die griechische Pilger- und Weissagungsstätte – 3 Autostunden von Athen entfernt – des antiken Griechenlands, war an sich unglaublich toll anzusehen. Der Unterschied zur Akropolis ist vor allem, dass Delphi umgeben von wunderschöner Natur und einer Berglandschaft ist.
Der einzige Minuspunkt war die mangelnde Auschilderung. Außer eines – eher schlechten – Touristenplans, gab es wenig Anhaltspunkte zu erkennen, vor welchem antiken Schmuckstück man sich befindet, denn neben dem Orakel gab es auch vieles anderes zu sehen.
Vermutlich spekuliert man darauf, dass die Touristen sich einen teuren Führer leisten, der ihnen dann alles anschaulich erklärt, was auch mit einer vernünftigen Karte getan wäre.
An der Küste Griechenlands entlang – Zum Kap Sounio
An dieser Stelle wird es wahrscheinlich reichen, dass ich die Bilder sprechen lasse. Es war einfach ein Tag mit traumhaften Wetter, an dem wir uns ein Auto gemietet haben, mit dem wir entlang der Küste Richtung Kap Sounio gefahren sind.
Wie man sehen kann, bietet Griechenland – neben der kulturellen Antike – auch Sommer und Strandfeeling. Ganz besonders auffällig: Das tiefblaue Wasser, welches ich so noch nirgends gesehen habe.
Essen, Trinken + Einkaufen
In Athen kann man unglaublich gut essen gehen – Wir waren z. B. im ältesten Fischrestaurant Psaras, kleinen griechischen Tavernen, Strandbars oder tollen Cafés.
Als Vorspeise hatten wir fast immer einen griechischen Salat, der überall super schmeckte. Eine große Portion mit Tomaten, Gurken, Oliven, Schafskäse, roten Zwiebeln (lecker!) und vieeel Olivenöl, reicht auch direkt für zwei Personen.
Fisch- und Fleischgerichte, als bevorzugte Hauptgerichte, waren meistens sehr gut und natürlich gewürzt. Im Gegensatz zu manchem Essen in Deutschland, wo vielerorts mit Geschmacksverstärkern etc. gearbeitet wird, war dies eine gelungene Abwechslung.
Shoppen kann man in der Metropole Athen übrigens an vielen Ecken, ob nun auf Flohmärkten oder in Edelboutiquen: Es ist für jeden was dabei, allerdings nicht viel, was es nicht auch bei uns geben würde.
Die Menschen
Der letzte Punkt, zu dem es leider keine Bilder gibt, sind die griechischen Menschen. Vor unserer Reise haben wir uns natürlich schon gefragt, wie die Einwohner uns momentan als Deutsche aufnehmen und behandeln.
Kurz gesagt: Es ist ganz anders, als man denkt. Die Griechen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sobald sie gesehen haben, dass wir eine Karte gelesen haben, fragten sie meistens von sich aus, ob sie helfen können und haben uns in Einzelfällen sogar an die Zielorte geführt.
Ein sehr nettes, offenes und vor allem unglaublich touristenfreundliches Volk – Ausnahmen bestätigen die Regel!
Jetzt, wo ich so viel Spaß am Schreiben hatte, hoffe ich, dass euch die Bilder gefallen und ihr nichts dagegen habt, wenn ich irgendwann wieder auf den Gedanken komme, eine Reise zu dokumentieren…

















