Kennt ihr das, wenn ihr mit einer Situation einfach nicht zufrieden seid? Kennt ihr das, wenn eure Motivation quasi unter der Erde begraben liegt? Kennt ihr das, wenn ihr etwas tolles erfahren habt, aber noch niemandem davon erzählen dürft?

Feiertage eignen sich doch besonders gut dazu, sich Gedanken zu machen. Heute war ein solcher, an dem ich über viel nachgedacht habe und über einiges werde ich jetzt schreiben. Wo fange ich an?
Eigentlich sollte ich in diesem Moment über meinen Unterlagen hängen und Mathematik pauken, da ich am Samstag eine Zugangsprüfung absolviere, um ab Oktober studieren zu können. Meine Motivation befindet sich aber gerade an einem Tiefpunkt.
Auf die Prüfung bin ich, was Deutsch und Englisch betrifft, perfekt vorbereitet. Aus diversen Gründen konnte ich mich auf Mathematik aber erst verspätet, wahrscheinlich zu spät, vorbereiten und werde (davon gehe ich aus) die geforderten 60% richtigen Lösungen nicht bewerkstelligen können.
Ich muss nicht studieren. Seitdem ich eine berufliche Ausbildung abgeschlossen habe, arbeite ich in diesem Beruf und verdiene auch genügend Geld. Aber ich will es. Ich will soziale Arbeit studieren. In aller erster Linie für mich, ohne zu wissen, welchen Beruf ich nach dem Studium genau ausüben will.
Aber natürlich will ich auch weiter kommen. Voraussetzungen erfüllen, um in einem Themenfeld zu arbeiten, dass mich ausfüllt und in dem ich am besten aufgehoben bin.
Da ich aber kein Abitur habe, muss ich diese Prüfung schreiben, in der Abiturwissen aus drei Bereichen, eben auch Mathematik, abgefragt wird. Sich selber den Mathematikstoff aus der Oberstufe beizubringen ist aber gar nicht so leicht und beansprucht mehr Zeit, als ich gedacht hätte.
Am Samstag werde ich natürlich trotzdem mein bestes geben, aber heute, so kurz vor der Prüfung, war ich etwas geknickt, weil mir bewusst wurde, dass ich es höchstwahrscheinlich nicht schaffe. Es wird mich nichts davon abhalten, mich in einem Jahr wieder zu bewerben und anders an die Sache heranzugehen, dass macht mich in diesem Moment aber auch nicht unbedingt glücklicher.
Das sind so Augenblicke, in denen man denkt, wie Scheiße manche Situation doch gerade ist und vergisst, dass es immer eine zweite Chance gibt, auch wenn es dauern wird. Warum bin ich also so enttäuscht? Wahrscheinlich ist das normal, eine Kopfsache, die in ein paar Tagen wieder verschwunden ist.
Ich habe mich nun dazu entschieden, mich von den Unterlagen abzuwenden und ein wenig darüber zu schreiben. In der Vergangenheit hat mir so etwas immer geholfen und das wird es jetzt bestimmt auch. In meinen Kopf kriege ich gerade sowieso nichts mehr rein.
Es gibt aber auch gute Neuigkeiten: Vor zwei Tagen habe ich einen Anruf erhalten, mit einer unerwarteten, sehr tollen Nachricht. Diese wird wahrscheinlich Einfluss auf meine weiteren Aktivitäten nehmen, auch YouTube wird davon zum Teil betroffen sein.
Problem: Ich darf es “der Öffentlichkeit” noch nicht verraten! Und ich bin ein Mensch, der seine Klappe nie (!) halten kann, wenn was tolles passiert. Oh man! Das ist ungefähr so wie damals, als ich bis zur Pressekonferenz nicht erzählen durfte, dass ich offizieller Botschafter des Welt-AIDS-Tages bin.
Bisher wissen es nur ein paar Freunde, denen ich aber angedroht habe sie zu erschießen, wenn sie irgendjemandem davon erzählen. Ich spiele Counter Strike. Ich weiß, wie man Leute abknallt.
Nun ja, ich werde euch Mitte nächsten Monats, im Juni, ausführlich informieren, was passiert ist. Es wird ein Video, einen Artikel und vieles mehr von mir dazu geben! Und wenn ich sage, dass es auch Auswirkungen auf YouTube hat, dann nur positive. Sobald ich euch erklärt habe, worum es geht, werdet ihr mir zustimmen – Das wird toll!
Apropo YouTube… ja, ich weiß, ich habe lange kein Video gemacht, aber auch daran arbeite ich.
Manchmal kommt einem einfach immer etwas dazwischen. Das Leben zum Beispiel. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend!
PS: Kennt ihr das, wenn ihr euch etwas von der Seele geschrieben habt und euch danach besser fühlt?